%0 Journal Article %J Actes de la recherche en sciences sociales %D 1990 %T Le sens de la propriété %A Bourdieu, Pierre %A Saint-Martin, Monique de %X Das {Eigentums-Sinn.} Das hier vorgelegte Erklärungsmodell will systematisch über die {"Entscheideungen"} Aufschluß geben, die Wirtschaftssubjekte dazu bringt, Inhaber oder Mieter einer individuellen {(Haus)} bzw. kollektiven Behausung {(Wohnung)} zu werden. Dazu werden die Hauptfaktoren im Zusammenhang mit der {Wohn-Nachfrage} zusammengefaßt : ökonomisches, kulturelles, technisches Kapital, Struktur und Zusammensetzung des Kapitals insgesamt soziale Laufbahn, Alter, Familienstand, Stellung im familialen Lebenszyklus, Kinderzahl. Dabei ist allerdings nicht zu vergessen, daß das System der Dispositionen der Akteure jeweils nur im Zusammenhang mit einer bestimmten Marktlage und den institutionellen Bedingungen des Zugangs zum Markt wirksam wird. Im Vordergrund der Untersuchung stand die Frage, warum der Erwerb von Hauseigentum seit den 50er Jahren am starksten in der Region des sozialen Raums zugenommen hat, die durch den Primat des kulturellen gegenüber dem ökonomischen Kapitals gekennzeichnet ist, d.h. in allen höheren {(Ingenieure} und obere Führungskräfte) und mittleren Kategorien {(Techniker}, mittlere Führungskräfte und Angestellte) der Arbeitnehmer des öffentlichen und halb-öffentlichen Sektors sowie in den höheren Regionen der Arbeiterklasse {(Werkmeister}, Facharbeiter). Grundlage der Studie ist eine Sekundäranalyse der 1984 vom {INSEE} bei 29 233 Haushalten durchgeßihrten Erhebung zur Wohnungslage sowie eine Reihe von Tiefeninterviews von Hausbesitzern aus dem Pariser Raum und dem Süden Frankreichs. %B Actes de la recherche en sciences sociales %V 81 %P 52-64 %G eng %U http://www.persee.fr/web/revues/home/prescript/article/arss_0335-5322_1990_num_81_1_2926 %N 1 %! Le sens de la propriété %R 10.3406/arss.1990.2926